Wechseljahresbeschwerden: Wie Homöopathie die Symptome lindern kann
Autorin
Alexandra Kuhn
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Heilpraktikerin und Homöopathie-Expertin bei der Deutsche Homöopathie-Union (DHU), tätig im Team Medizin und Wissenschaft.
Jede Nacht wacht Iris schweißgebadet auf, ihr Kopf und ihre Hände glühen. In Wallungen pulsiert die Hitze durch ihren Körper. An Schlaf ist gar nicht mehr zu denken. Ruhelos wälzt sie sich hin und her und wacht beim ersten Klingelton des Weckers gerädert auf. Tagsüber fühlt sie sich nervös, ihre Stimmung schwankt teils extrem.
Wer unter heftigen Wechseljahresbeschwerden leidet, sucht Linderung und Lösungen, um die Lebensqualität wieder herzustellen. Schnell stellt sich die Frage: Können Hormone helfen? Welche Nebenwirkungen gibt es? Kann die Natur eine sanfte Hilfe sein? Hilft Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden? Die Homöopathie kann sanfte Therapiemöglichkeiten bieten. Doch woher kommen Wechseljahresbeschwerden eigentlich? Was kann man insgesamt tun, um Schweißausbrüchen, schlechtem Schlaf und innere Unruhe vorzubeugen? Wir haben Homöopathie- Experten um ihre fachliche Einschätzung gebeten. Heilpraktiker, Ärzte und Apotheker nehmen hier Stellung und geben Tipps zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden.
Die Wechseljahre sind ein Zeitraum von einigen Jahren im Leben der Frau, in denen sich die Hormonlage natürlicherweise verändert und die Fruchtbarkeit immer weiter nachlässt. Die hormonellen Veränderungen betreffen vor allem die Östrogene und das Progesteron aus den Eierstöcken sowie die Steuerhormone FSH und LH aus dem Gehirn. Ein anderer Name für Wechseljahre ist Klimakterium. Menopause bezeichnet die letzte Periodenblutung. Frauen erleben sie im Durchschnitt mit 51 Jahren, wobei auch eine Menopause mit Anfang 40 oder Ende 50 normal ist.
Wechseljahresbeschwerden – der Name ist leider Programm. Denn mit den Wechseljahren gehen zahlreiche Beschwerden einher – zum Beispiel Schlafstörungen oder Hitzewallungen in der Nacht, die einen am nächsten Morgen gerädert in den Tag starten lassen.
Woher weiß man, dass man in den Wechseljahren ist? Zu Beginn der Wechseljahre bleiben normalerweise einige Eisprünge aus, so dass weniger Progesteron (Gelbkörperhormon) gebildet wird. Dadurch kann es zu Blutungsunregelmäßigkeiten und häufigeren oder verstärkten Periodenblutungen kommen. Prämenstruelle Beschwerden wie Stimmungsschwankungen vor der Blutung können sich verstärken. Einige Zeit später reifen keine Eibläschen mehr in den Eierstöcken, der Östrogenspiegel sinkt, und die Eierstöcke werden kleiner. Eine natürliche Schwangerschaft ist jetzt nicht mehr möglich.
Die Wechseljahre der Frau sind ein sehr komplexer Vorgang. Der Organismus passt sich an eine neue Lebensphase an. Keinesfalls sind sie eine Mangelsituation oder eine Krankheit. Sie können jedoch mit Beschwerden wie zum Beispiel Schlafstörungen einhergehen. Etwa 50 – 80 % der Frauen in den westlichen Ländern klagen über Hitzewallungen beziehungsweise Schweißausbrüche. Interessanterweise sind es in den asiatischen Ländern nur 10 %.
Dr. Ute Bullemer
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Dr. med. Ute Bullemer ist Fachärztin für Frauenheilkunde mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie mit eigener Praxis in München. Sie besitzt die Zulassung als ärztliche Homöopathin und arbeitet als Dozentin für Homöopathie für Ärzte, Apotheker, Hebammen und Heilpraktiker.
Die Diagnose
Um abzuklären, ob Beschwerden wirklich auf die Wechseljahre zurückzuführen sind, sollten Sie Ihren Frauenarzt aufsuchen. Zunächst erfolgt hier die Anamnese, also ein Gespräch über die Beschwerden. Zur weiteren Diagnostik gehören eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall-Untersuchung von Gebärmutter und Eierstöcken sowie eine Laboruntersuchung der Blutwerte.
Typisch für die Wechseljahre sind Veränderungen der Hormonwerte für Östradiol, Progesteron, FSH und LH. Ein einzelner Wert kann schwer zu beurteilen sein, so dass manchmal der Verlauf mehr Aussagekraft hat.
Die Symptome
Wechseljahres-bedingte Hitzewallungen werden meist so erlebt: Aus dem Nichts kommt ein auf- oder absteigendes Wärmegefühl im Körper, das sich wie eine Welle anfühlt. Dann bricht eventuell Schweiß aus, meist an der Brust, im Gesicht oder am ganzen Körper. Manche Hitzewallungen sind aber auch „trocken“. Begleitend kann es zu Herzklopfen, Druckgefühlen oder Engegefühlen in der Brust kommen, auch Schwindel oder Erröten sind möglich. Das ist individuell sehr unterschiedlich.
So eine Hitzewallung dauert wenige Sekunden bis Minuten und kann sich häufig wiederholen. Es handelt sich um eine Veränderung der Temperaturregulation, deren genaue Ursache noch nicht bekannt ist. Wenn Hitzewallungen auch nachts auftreten, kann dadurch der Schlaf gestört werden. Allerdings sind Schlafstörungen keine spezifischen Wechseljahresbeschwerden und können viele andere Ursachen haben.
Hitzewallungen sind eine typische Begleiterscheinung der Wechseljahre. Viele Betroffene bekommen rote Flecken am Hals oder im Gesicht.
Die Abgrenzung
Hitzewallungen, Schwitzen, Zyklusveränderungen oder Schlafstörungen können auch andere Ursachen haben. Beispielsweise ist an stressbedingte Beschwerden zu denken. Der Körper reagiert auf Stress und Überlastung oft mit vegetativen Symptomen wie Schwitzen, Hitzeanfällen, Schwindel, Pulsanstieg und Blutdruckanstieg. Auch psychogene Panikanfälle können ähnlich aussehen. Schilddrüsenfunktionsstörungen oder eine Störung der Nebenschilddrüsen können ebenfalls zu Hitzegefühlen und vermehrtem Schwitzen führen.
Stefan Reis
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Stefan Reis praktiziert seit 1987 als Heilpraktiker mit eigener Praxis. Er ist von der Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) zertifizierter Therapeut, Dozent und Supervisor. Sein über Jahrzehnte erworbenes Wissen gibt er in seiner Homöopathieschule, in Seminaren und als (Mit-) Herausgeber von Fachliteratur weiter.
Der Verlauf
Nicht jede Frau leidet in den Wechseljahren unter Beschwerden. Sollten sich solche einstellen, sind Ausprägung und Verlauf sehr unterschiedlich. In den meisten Fällen stellen sich Wechseljahresbeschwerden in den ersten Monaten der hormonellen Umstellung ein und bleiben dann ohne Behandlung für Monate, manchmal auch Jahre recht stabil. Irgendwann nehmen sie wieder ab und in den meisten Fällen verschwinden sie vollständig, wenn sich der Organismus an das veränderte hormonelle Gleichgewicht angepasst hat.
Die Prognose
So lästig und unangenehm die Wechseljahresbeschwerden auch sein mögen – meistens handelt es sich um harmlose Beschwerden. Spätestens am Ende der Wechseljahre verschwinden die Beschwerden meist vollständig.
Die Komplikationen
Eine nicht harmlose Begleiterscheinung der Wechseljahre kann Bluthochdruck (Hypertonie) sein. Hier sollten Sie unbedingt fachärztlich betreut werden. Die Hypertonie kann in ausgeprägten Fällen mit erheblichen Komplikationen einhergehen. Ansonsten sind Komplikationen bei Wechseljahresbeschwerden eher selten. Zu nennen wären vielleicht Superinfektionen bei Schleimhautverletzungen aufgrund von Elastizitätsmangel. Die Osteoporose ist eigentlich keine Komplikation, sondern eher die Folge des (ganz normalen) Östrogenmangels während der Wechseljahre.
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Stefan Reis
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Stefan Reis praktiziert seit 1987 als Heilpraktiker mit eigener Praxis. Er ist von der Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) zertifizierter Therapeut, Dozent und Supervisor. Sein über Jahrzehnte erworbenes Wissen gibt er in seiner Homöopathieschule, in Seminaren und als (Mit-) Herausgeber von Fachliteratur weiter.
Wechseljahresbeschwerden natürlich behandeln:
Bei der homöopathischen Therapie müssen die individuellen Symptome eines jeden Krankheitsfalles genau betrachtet werden, um eine dazu passende Arznei verordnen zu können. Dabei spielen die subjektiven Beschwerden die größte Rolle, die seitens des Behandlers möglichst detailliert erfragt werden.
Für die Wahl des passenden homöopathischen Arzneimittels ist beispielsweise die Beantwortung folgender Fragen wichtig:
- Unter welchen Wechseljahresbeschwerden leiden Sie?
- Denken Sie nicht nur an Hitzewallungen, innere Unruhe, abnorme Uterusblutungen und Stimmungsschwankungen.
- Gibt es daneben noch andere Beschwerden, die in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn Ihrer Wechseljahre stehen?
Immer gilt: Beschreiben Sie Ihre Beschwerden möglichst genau.
Bei Hitzewallungen: Werden diese als aufsteigende oder als absteigende Hitze wahrgenommen? Wo im Körper verspüren Sie die Hitze?
Schweiß: Sind die Hitzewallungen von Schweiß begleitet? Oder bricht Ihnen der Schweiß auch ohne innere Hitze aus – zum Beispiel in einem warmen Zimmer, nachts im Schlaf, bei Aufregung, nach dem Essen oder bei anderen Gelegenheiten? Schwitzen Sie womöglich an ungewöhnlichen Körperstellen? Ist der Schweiß von besonderem Geruch?
Leiden Sie unter Schlafstörungen, Herzklopfen, oder anderen Begleiterscheinungen?
Ganz allgemein hilfreich für Ihren Behandler sind Ihre Beobachtungen hinsichtlich der sogenannten Modalitäten. Dabei handelt es sich um ganz unterschiedliche Einflüsse, die Ihre Beschwerden auslösen, sie verschlimmern oder auch bessern können. Dabei kann es sich um thermische Reize handeln (Kälte/Wärme) oder um bestimmte Tageszeiten, um die Auswirkungen von Ruhe, Bewegung und Anstrengung, aber auch um mögliche emotionale Einflüsse.
Dazu kommen die objektiven Befunde, die man bei der Untersuchung erhebt. All dies zusammen ergibt das vollständige Beschwerdebild, anhand dessen der Homöopath eine passende Arznei auswählt. Nach dem Selbstverständnis der Homöopathie ist es Ziel der homöopathischen Behandlung, den Organismus bei der Selbstheilung zu unterstützen und so die Beschwerden zu lindern.
Über unseren Expertenfinder finden Sie schnell Homöopathie-erfahrene Behandler und Apotheken in Ihrer Nähe.
Dr. Ute Bullemer
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Dr. med. Ute Bullemer ist Fachärztin für Frauenheilkunde mit Zusatzbezeichnung Psychotherapie mit eigener Praxis in München. Sie besitzt die Zulassung als ärztliche Homöopathin und arbeitet als Dozentin für Homöopathie für Ärzte, Apotheker, Hebammen und Heilpraktiker.
Viele Frauen brauchen in den Wechseljahren keine Behandlung, weil sie keine oder kaum Beschwerden haben.
Eine Hormonbehandlung in den Wechseljahren ist umstritten und wird immer wieder kontrovers diskutiert. In der Leitlinie der gynäkologischen Fachgesellschaft wird empfohlen, nur Frauen mit beeinträchtigenden Hitzewallungen, Schweißausbrüchen und Scheidentrockenheit mit Hormonen zu behandeln. Hierbei setzt sich immer mehr die Behandlung mit naturidentischen gegenüber synthetischen Hormonen durch. Sie werden von vielen Frauen besser vertragen und haben weniger Risiken. Dennoch steigt unter einer Hormontherapie das Risiko für Thrombosen, Lungenembolien, Gallenblasenerkrankungen, Gebärmutterkrebs und Brustkrebs an. Ausgenommen ist hier die lokale Behandlung von Scheidentrockenheit mit Östriol-haltigen Salben oder Zäpfchen (ein Wirkstoff aus der Gruppe der Östrogene). Eine ausführliche Beratung über die Vorteile und Nachteile einer Hormontherapie sind in jedem Einzelfall wichtig.
Aus dem Bereich der Phytotherapie gibt es gute Möglichkeiten, um die Wechseljahre natürlich zu behandeln. Vor allem Pflanzen, die reich an Phytoöstrogenen sind, haben sich bei Hitzewallungen und Schweißausbrüchen bewährt. Dazu gehören Soja, Rotklee, Silbertraubenkerze oder sibirischer Rhabarber.
Weitere hilfreiche Maßnahmen sind: Hormon-Yoga, Entspannungstechniken und Sport.
Wie hilft Homöopathie bei Wechseljahresbeschwerden?
Eine homöopathische Behandlung ist bei Wechseljahresbeschwerden sehr lohnend. Die Homöopathie fokussiert auf den ganzen Menschen mit seinem gesamten Reaktionsmuster. Daher ist es hilfreich, sehr genau zu beobachten, wie sich die Beschwerden darstellen:
Verläuft die Hitzewallung von unten nach oben oder umgekehrt? Ist sie begleitet von Schweiß oder nicht? Wo bricht Schweiß aus? Ist das Gesicht rot bei der Hitze oder nicht? Gibt es begleitende Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel, Atemnot? Ist die Hitzewallung mit Angst oder Engegefühlen verbunden? Wann treten Hitzewallungen auf?
Solche genauen Beobachtungen helfen, das passende homöopathische Mittel zu finden, das oft deutliche Erleichterung bringt.
Das für Sie individuell passende Mittel finden
In der Homöopathie wird die Mittelauswahl so genau wie möglich auf den individuellen Menschen und seine jeweilige Gesundheitssituation abgestimmt. Fundiert homöopathisch ausgebildete Fachkräfte beraten Sie optimal und können auch auf Möglichkeiten und Grenzen bei der Behandlung hinweisen.
Aufgrund der großen Bandbreite an homöopathischen Mitteln sowie der traditionellen, erfahrungserprobten Anwendungsgebiete der einzelnen Mittel (oft ein gutes Dutzend oder mehr) macht eine pauschale Nennung nur eines Mittels oder Anwendungsgebietes bei der entsprechenden Indikation wenig Sinn.
Nutzen Sie die Therapievielfalt und das Fachwissen Ihrer Gesundheitsexperten: Fragen Sie Ihre naturheilkundlich orientierte Ärztin, Ihren Heilpraktiker oder Ihren Apotheker nach der für Sie passenden Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit Homöopathie!
Dr. Susanne Streich
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Dr. Susanne Streich, Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie, Homöopathie, Naturheilverfahren und geriatrische Pharmazie aus Dortmund.
Die Wechseljahre sind ein ganz normaler Vorgang und eine Phase, die jede Frau durchlebt. Zwei Drittel der Frauen gehen durch die Hormonumstellung fast beschwerdefrei, doch kann es in Folge der Zyklus-Veränderungen zu Beschwerden wie Schlafstörungen, Hitzewallungen, Nervosität und Unruhe kommen. Doch müssen Sie diese Symptome nicht einfach hinnehmen, sondern können sie auf natürliche Weise mit der richtigen Ernährung, Bewegung und erprobten Hausmitteln mildern.
Was hilft am besten gegen Wechseljahresbeschwerden?
- Achtsamkeit: Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich selbst und Stille. Beenden Sie Grübeleien bewusst und seien Sie so präsent wie möglich mit dem, was gerade ist. Wir können lernen, z. B. durch Meditation oder Yoga, in unseren Körper hineinzulauschen und so herauszufinden, was wir gerade brauchen. Auch die innere Einstellung ist wichtig! Nehmen Sie die Zeit des Wandels als Teil Ihres Lebens an. Studien zeigen, dass Frauen, die Negatives von dieser Lebensphase erwarten, auch stärker darunter leiden. Natürlich lösen sich die Beschwerden nicht in Luft auf, aber wer lernt, den Fluss der Dinge zu beobachten, ohne zu reagieren, kann gelassener damit umgehen.
- Bewegung: Frauen, die sich wenig bewegen, haben sehr viel häufiger Hitzewallungen als sportliche Frauen. Ein regelmäßiges Kreislauf- und Gefäß-Training – besonders durch Ausdauersport wie Laufen, Schwimmen und Radfahren – hilft dem Körper, Temperaturschwankungen besser zu regulieren.
- Hormon-Yoga: Diese spezielle Form der indischen Heilgymnastik kann die Beweglichkeit verbessern sowie Schwitzen und Herzrasen mindern. Sie wirkt ausgleichend, da sie die Hormonproduktion wieder etwas ankurbelt. Tägliches Üben ist optimal.
- SOS-Garderobe: Bei wichtigen Terminen eine Bluse zum Wechseln einpacken, um auf Schwitzattacken gelassener reagieren zu können. Dunkle Kleidung kaschiert Schweißflecken übrigens besser als helle.
- Aromatherapie: Rosenöl kann ausgleichend und entspannend wirken. Probieren Sie diesen Badezusatz: 8 Tropfen Rosenöl und 100 ml Jojobaöl mischen, ins Badewasser geben. 15 Minuten in der Wanne verbessern die Stimmung und stoppen Gereiztheit.
- Energieatmung: Bequem hinsetzen, tief ein- und ausatmen. Das linke Nasenloch mit dem Zeigefinger zuhalten, durch das freie Nasenloch 1 Minute tief ein- und ausatmen. Dann das rechte Nasenloch zuhalten, wieder 1 Minute lang in den Bauch atmen. 5-mal im Wechsel. Das fördert die innere Ruhe und wirkt sich positiv auf die meisten Körperfunktionen aus.
- Viel trinken: Während der Hormonumstellung benötigt der Körper besonders viel Flüssigkeit. Damit die Haut nicht austrocknet, stellen Sie Ihre Hautpflege auf reichhaltigere, rückfettende Produkte um.
- Sich ausgewogen ernähren: Eine vitaminreiche Kost mit vielen ballaststoffreichen und pflanzlichen Lebensmitteln ist in jeder Lebensphase wichtig, während der Wechseljahre aber besonders. Sie kann dazu beitragen, Hitzewallungen und andere Beschwerden, die mit der Hormonumstellung einhergehen, zu lindern.
Wann zum Arzt?
Wenn die Symptome der Hormonumstellung Sie in Ihrem Alltag sehr beeinträchtigen, Sie unter starken Stimmungsschwankungen aber auch unter Dauerblutungen leiden, sollten Sie sich vertrauensvoll an Ihren Hausarzt oder Ihren Gynäkologen wenden.
Regelmäßige Bewegung wie Radfahren oder Laufen bringt gute Laune, reduziert Hitzewallungen, und hält zudem fit.
Nutzen Sie unseren Selbstbeobachtungsbogen und vermerken Sie darauf schnell und einfach Ihre Beschwerden. So kann Ihr Gesundheitsexperte das individuell passende Mittel noch besser finden. Und Sie sind perfekt fürs Gespräch in der Apotheke, beim Arzt oder Heilpraktiker vorbereitet.
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