Mädchen liegt mit Bauchschmerzen im Bett

Bauchschmerzen bei Kindern: Wie Homöopathie die Beschwerden lindern kann

Autorin

Experte Alexandra Kuhn

Alexandra Kuhn

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Heilpraktikerin und Homöopathie-Expertin bei der Deutsche Homöopathie-Union (DHU), tätig im Team Medizin und Wissenschaft.

Die kleine Maria hat sich in ihr Zimmer verkrochen und hält sich den Bauch. Schnell wird Mama und Papa klar: Das Mädchen hat Bauchschmerzen. Doch wovon? Was können sie ihr nun Gutes tun und gibt es Hausmittel, die akut helfen? Oder wäre es wichtig, gleich zum Kinderarzt zu gehen? Wir haben hier für Sie die wichtigsten Informationen und wertvolle Experten-Tipps zum Thema Bauchschmerzen bei Babys und Kindern zusammengestellt. Außerdem beantworten wir die häufig gestellte Frage, ob man die kleinen Patienten auch homöopathisch behandeln kann.

1. Bauchschmerzen bei Kindern: Kurz zusammengefasst

Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzen im Kindes- und Jugendalter. In Deutschland klagen etwa 20% der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren innerhalb von drei Monaten zweimal oder öfter über Bauchschmerzen. 

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Bauchschmerzen bei Kindern, die sich je nach Altersgruppe unterscheiden: Bei kleinen Kindern sind oft Verdauungsprobleme die Ursachen, oder die Kinder haben zu viel, zu fett oder zu viele Süßigkeiten gegessen. Dazu kommt, dass vor allem Kleinkinder oft den Schmerz nicht wirklich lokalisieren können und bei verschiedenen Beschwerden „Bauchweh“ angeben. Bei Schulkindern und Jugendlichen können auch seelische Probleme, Ängste und Stress Auslöser der Bauchschmerzen sein.

Meistens sind solche Bauchschmerzen harmlos und verschwinden wieder, wenn die Ursache behoben ist. Während der Beschwerden können daher oft homöopathische Mittel und Hausmittel zum Einsatz kommen.

Kind hat Bauchschmerzen beim Essen

Kinder leiden häufig unter Bauchweh. Ursache ist meist zu fettes, süßes oder üppiges Essen. In der Regel reicht Tee, Wärme oder ein naturheilkundliches Arzneimittel, damit die Beschwerden schnell wieder verschwinden.

2. Bauchschmerz-Symptome bei Kindern

Bei Babys werden Bauchschmerzen häufig als Ursache für allgemeine Unruhe oder vermehrtes Schreien vermutet. Dabei erscheint der Bauch angespannt, die Beinchen werden gestreckt oder angezogen, das Baby bekommt vor lauter Schreien einen roten Kopf.

Kleinkinder zeigen regelmäßig auf den Bauch, wenn etwas „nicht stimmt“: Zumeist wird mit den Händen auf die Gegend rund um den Bauchnabel gezeigt. Die Bauchschmerzen sind dann meist keiner bestimmten Region zuzuordnen. Dazu können Müdigkeit, Quengeln, Übelkeit, Erbrechen oder andere Begleitbeschwerden kommen.

Im Falle einer Verstopfung wird der Stuhlgang zurückgehalten, oft wird sogar der Gang zur Toilette – aus Angst vor Schmerzen bei der Stuhlentleerung – vorsorglich gemieden.

Größere Kinder und Jugendliche können ihre Bauchschmerzen in der Regel genauer schildern und beschreiben die Stelle, den Schmerzcharakter und die Umstände, die ihnen helfen (wie eine Wärmflasche) oder die Schmerzen verschlimmern (beispielsweise beim Laufen).

Die Bauchschmerzen treten kolikartig auf oder dauern über Stunden an. Sie können sich unterschiedlich anfühlen: Stechend, bohrend oder dumpf. Diese Differenzierung gelingt Kindern erst ab dem Schulalter.

Vater hält sein Baby im Fliegergriff

Wenn ein Baby Bauchschmerzen hat, kann ihm der Fliegergriff Erleichterung verschaffen. Legen Sie das Kind mit dem Bauch nach unten auf den Arm. So kann die Luft besser aus dem Bauch entweichen.

3. Ursachen und Auslöser von Bauchschmerz bei Kindern

Woher kommen Bauchschmerzen bei Kindern? Folgende Erkrankungen kommen als Ursache für akute Bauchschmerzen infrage:

  • Magen-Darminfektionen
  • Verstopfung und/oder Blähungen: Das beobachtet man besonders häufig bei Kleinkindern während des Toilettentrainings 
  • Entzündungen des Blinddarms, des Bauchfells, der Blase oder als Begleitsymptom einer Mittelohrentzündung
  • ein Leistenbruch
  • verdrehte Hoden
  • eine Lebensmittelvergiftung

Mögliche Auslöser für ständige, also chronische Bauchschmerzen können sein:

  • Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel
  • Magen-Darmprobleme wie eine Magenschleimhautentzündung, ein Magengeschwür oder eine chronische Darmerkrankung 
  • Psychische Faktoren: Angst und starke seelische Belastungen, beispielsweise Streit in der Familie oder Stress in der Schule können Bauchschmerzen bei Kindern auslösen. Psychische Faktoren sind bei Schulkindern und älteren Kindern häufige Ursachen für Bauchschmerzen.

4. Untersuchung, Diagnose und Abgrenzung

Dr. med. Christian Lucae

Dr. med. Christian Lucae

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Dr. med. Christian Lucae ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und arbeitet in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Homöopathie und Naturheilverfahren

Bauchschmerzen gehören zu den häufigen Vorstellungsgründen in der kinderärztlichen Praxis. In Deutschland klagen etwa 20% der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren innerhalb von drei Monaten zweimal oder öfter über Bauchschmerzen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen akuten und chronischen Bauchschmerzen. Die Differentialdiagnosen sind vielfältig und unterscheiden sich sehr je nach Altersgruppe: Bauchschmerzen bei Säuglingen, Kleinkindern, Schulkindern oder Jugendlichen können ganz verschiedene Ursachen haben.

Die Diagnose

Bei der Labordiagnostik steht meist die Urinuntersuchung am Anfang, um eine Blasen- oder Nierenentzündung auszuschließen. Je nach Einschätzung des Arztes werden weitere Untersuchungen angeregt: Eine Stuhldiagnostik, eine Blutabnahme zur Bestimmung von Entzündungswerten und weiteren Blutmarkern, außerdem eine Ultraschalluntersuchung. Weitere diagnostische Maßnahmen werden bei speziellen Fragestellungen üblicherweise in der Klinik durchgeführt, zum Beispiel die Darmspiegelung.

Die Ursachen von Bauchschmerzen und die erhobenen Diagnosen sind vielfältig. Bei akut auftretenden Bauchschmerzen bei Kindern sind dies beispielsweise Magen-Darm-Infektionen (zum Beispiel Rotaviren), Verstopfung, Wurmbefall, Harnwegsinfektionen, seltener auch eine Appendizitis (Blinddarmentzündung). Bei chronischen Bauchschmerzen kommen diverse Diagnosen in Betracht, darunter Zöliakie, Aller-gien, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und andere, seltene Ursachen.

Etwa 75% aller Kinder mit Bauchschmerzen leiden unter sogenannten funktionellen Beschwerden. Hierbei lassen sich zwar keine konkreten, organischen Ursachen finden, allerdings können gerade auch diese Schmerzen sehr belastend sein und einen großen Leidensdruck hervorrufen. Hierzu zählen folgende Diagnosen: Funktionelle Oberbauchbeschwerden (Dyspepsie), Reizdarmsyndrom oder abdominelle Migräne („Bauchmigräne“).

Die Abgrenzung

Bei Säuglingen mit Verdacht auf Bauchschmerzen muss besonders sorgfältig beobachtet und untersucht werden. Handelt es sich um sogenannte Dreimonatskoliken oder steckt eine andere Erkrankung dahinter, die sehr rasch behandelt werden muss? Der Therapeut wird dann entsprechende Maßnahmen einleiten.

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5. Verlauf, Prognose und Komplikationen

Der Verlauf

Wie lange können Kinder oder Jugendliche unter Bauchschmerzen leiden? Das kommt immer darauf an. Je nach Auslöser verschwinden sie schon nach ein paar Stunden. Die meisten Ursachen von Bauchschmerzen bei Kindern sind sehr gut be-handelbar, eine homöopathische Behandlung kann hierbei unterstützend wirken. Vergehen die Bauchschmerzen nach ein bis zwei Tagen nicht oder sind sie gleich zu Anfang sehr stark oder kommen Fieber, Schüttelfrost, Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen hinzu, sollte der Kinderarzt aufgesucht werden.

Die Prognose

Eine gründliche Diagnostik ist immer sinnvoll, um bestimmte, kritischere Erkrankungen auszuschließen. Dazu zählen beispielsweise die akute Blinddarmentzündung, die unerkannt zu einem Durchbruch der Entzündung in die Bauchhöhle führen kann oder auch die Invagination, die vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftritt und bedeutet, dass es zu einer Einstülpung des Darmes in sich selbst kommt.

Eine Ursache, die häufig zur Vorstellung in einer Notfallambulanz führt, ist die Verstopfung (Obstipation). Man schätzt, dass bis zu einem Drittel der Klein- und Schulkinder immer wieder darunter leiden. Oft ist ein Übermaß an Süßigkeiten, Keksen und Schokolade der Grund für harten, bröckeligen oder tagelang ausbleibenden Stuhl. Neben abführenden Maßnahmen sollte hier unbedingt eine Ernährungsberatung stattfinden.

Im Rahmen von viralen Infekten auftretende, akute Bauchschmerzen – beispielsweise bei Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall und Erbrechen – verschwinden in der Regel von selbst.

Die Komplikationen

Chronische Bauchschmerzen können durchaus langwierige Verläufe haben und die kleinen Patienten in der Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Auch hier sollte eine Diagnose angestrebt werden, da viele Erkrankungen spezifisch behandelt werden müssen, beispielsweise die Zöliakie, bei der nur eine konsequente glutenfreie Diät helfen kann.

Rechtlicher Hinweis: Heilpraktikern ist die Behandlung von meldepflichtigen Er-krankungen grundsätzlich nicht erlaubt. Bei Verdacht auf Infektionen zum Beispiel mit Salmonellen, Listerien, EHEC, Campylobacter oder Norovirus müssen Sie Ihr Kind in ärztliche Behandlung geben.

6. So bereiten Sie sich auf Ihren Besuch beim homöopathisch ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker vor

Portrait von Stefan Reis

Stefan Reis

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Stefan Reis praktiziert seit 1987 als Heilpraktiker mit eigener Praxis. Er ist von der Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) zertifizierter Therapeut, Dozent und Supervisor. Sein über Jahrzehnte erworbenes Wissen gibt er in seiner Homöopathieschule, in Seminaren und als (Mit-) Herausgeber von Fachliteratur weiter.

Bei der homöopathischen Therapie müssen die individuellen Symptome eines jeden Krankheitsfalles genau betrachtet werden, um eine dazu passende Arznei verordnen zu können. Es ist hilfreich, sich vorab Gedanken zu folgenden Fragen zu machen:

  • Wo genau treten die Bauchschmerzen auf?
  • Wie werden die Schmerzen vom Kind empfunden?
  • Wie häufig treten sie auf? Seit wann?
  • Welche Umstände bessern oder verschlechtern die Beschwerden?
  • Wie ist der Appetit des Kindes, wie das Durstempfinden?
  • Bestehen Übelkeit, Erbrechen oder Fieber?
  • Besteht eine Neigung zu Verstopfung oder Durchfall?
  • Bei Säuglingen und Kleinkindern kommt die genaue Beobachtung hinzu: Zieht das Baby die Beine an oder streckt es sich durch? Stehen die Beschwerden in Zusammenhang mit dem Stillen oder Füttern? Wie sieht der Stuhlgang aus?
  • Dazu kommen die objektiven Befunde, die man bei der Untersuchung erhebt. All dies zusammen ergibt das vollständige Krankheitsbild, anhand dessen der Homöopath eine passende homöopathische Arznei auswählt. Nach dem Selbstverständnis der Homöopathie ist es Ziel der homöopathischen Behandlung, den erkrankten Organismus bei der Selbstheilung zu unterstützen und so die Beschwerden zu lindern.

Nutzen Sie unseren Selbstbeobachtungsbogen und vermerken Sie darauf schnell und einfach Ihre Beschwerden. So kann Ihr Gesundheitsexperte das individuell passende Mittel noch besser finden. Und Sie sind perfekt fürs Gespräch in der Apotheke, beim Arzt oder Heilpraktiker vorbereitet.

Selbstbeobachtungsbogen zu akuten Beschwerden

Selbstbeobachtungsbogen zu chronischen Beschwerden

7. Behandlung von Bauchschmerz bei Kindern

Eltern stellen sich häufig die Fragen: Was tun, wenn das Kind Bauchschmerzen hat? Was hilft am besten gegen Bauchschmerzen? Was tun bei akuten Bauchschmerzen? Bauchweh bei Kindern kann auf verschiedene Weise behandelt werden, wobei eine gezielte Behandlung einfacher ist, wenn man den Grund für das Bauchweh kennt. Im Falle einer Verdauungsstörung sollte man den auslösenden Faktor ausfindig machen und möglichst meiden oder die Ernährung zukünftig entsprechend um-stellen. Wohltuend wirken warme Wickel oder Kirschkernkissen sowie sanftes Reiben des Bauches, am besten im Uhrzeigersinn. Bei Kindern sollte man zunächst versuchen, die Beschwerden ohne den Einsatz chemisch-pharmazeutischer Präparate, die es für Kinder in angepasster Dosierung natürlich auch gibt, in den Griff zu bekommen. Aus der Naturheilkunde bekannt sind Anis, Fenchel, Kümmel und auch Kamille oder Pfefferminze, die man als Arzneizubereitung oder Tee anwenden kann. Empfehlenswert ist auch die klassische Homöopathie, bei der neben den Bauch-schmerzen als Hauptbeschwerde auch Nebenbeschwerden in die Behandlung ein-bezogen werden. Dazu gehören etwaige psychische Faktoren, die bei kindlichem Bauchweh oft eine Rolle spielen.

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Das für Sie individuell passende Mittel finden

In der Homöopathie wird die Mittelauswahl so genau wie möglich auf den individuellen Menschen und seine jeweilige Gesundheitssituation abgestimmt. Fundiert homöopathisch ausgebildete Fachkräfte beraten Sie optimal und können auch auf Möglichkeiten und Grenzen bei der Behandlung hinweisen. 

Aufgrund der großen Bandbreite an homöopathischen Mitteln sowie der traditionellen, erfahrungserprobten Anwendungsgebiete der einzelnen Mittel (oft ein gutes Dutzend oder mehr) macht eine pauschale Nennung nur eines Mittels oder Anwendungsgebietes bei der entsprechenden Indikation wenig Sinn. 

Nutzen Sie die Therapievielfalt und das Fachwissen Ihrer Gesundheitsexperten: Fragen Sie Ihre naturheilkundlich orientierte Ärztin, Ihren Heilpraktiker oder Ihren Apotheker nach der für Sie passenden Behandlung von Bauchweh mit Homöopathie!

8. Weitere Tipps und Vorbeugung von Bauchschmerzen bei Kindern

Fachapothekerin Sabine Bäumer

Sabine Bäumer

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Sabine Bäumer ist Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie, Homöopathie und Naturheilverfahren, Gesundheitsvorsorge und Prävention aus Karlsruhe.

Babys und Kinder leiden schnell mal unter Bauchweh. Glücklicherweise ist es oft nur vorübergehend, und die Beschwerden verschwinden meist innerhalb von ein paar Stunden wieder.

Vorbeugen

Grundsätzlich können eine ausgewogene Ernährung und eine reduzierte Menge an Süßigkeiten Bauchweh bei Kindern vorbeugen.

Tipps bei Bauchweh

In vielen Fällen kann man Kindern, die Bauchweh haben, mit Zuwendung und einfachen Hausmitteln helfen. 

Bauchmassage
Eine sanfte Bauchmassage kann viel Positives bewirken: Mögliche Bauchkrämpfe werden gelöst, Blähungen, die Schmerzen verursachen können, beseitigt. Der Bauch des Kindes wird mit warmen Händen und einem zimmerwarmen Massageöl im Uhrzeigersinn massiert. Ein Bäuchleinöl, das man Ihnen in der Apotheke anfertigen kann, unterstützt zusätzlich und entspannt.

Baby herumtragen    
Tragen Sie das Baby in einem Tragetuch ganz sanft schaukelnd herum. Durch die angehockte Beinhaltung und die Wärme, die von Ihrem Körper auf das Kind übergehen, können Blähungen als Verursacher der Bauchschmerzen leichter abgehen.

Wärme
Babys und Kleinkinder mögen die Wärme auf dem Bauch, daher immer ein kleines Kirschkernkissen parat haben. Vor dem Auflegen die Temperatur überprüfen! Ganz klassisch funktioniert natürlich auch die Wärmflasche.

Tee
Kleinkindern können Sie ein Fläschchen Anis-Fenchel-Tee reichen, auch das wirkt wohltuend auf den Bauch.

Genau zuhören
Kleinkinder klagen oft über Bauchweh und meinen da aber etwas anderes. Vielleicht gab es Kummer im Kindergarten, möchte es von den Eltern stärker beachtet werden? Eine Kuschelrunde und ein warmer Tee wirken da manchmal Wunder.

Beobachten
Achten Sie daher darauf, ob das Kind sich auch oft an den Kopf fast, sich weigert, auf die Toilette zu gehen (weil das Urinlassen brennt und schmerzt), ob die Stimme sich verändert, weil es im Hals kratzt.

Wann zum Arzt?
Wenn Sie sich unsicher sind, was die Schmerzen auslöst, diese tagelang anhalten, sollten Sie immer einen Kinderarzt zurate ziehen. Das gilt ganz besonders bei Babys: Trinkt der Säugling deutlich weniger als üblich, kommt Fieber hinzu, riecht der Stuhl anders oder lässt das Kind sich gar nicht beruhigen, sollten Sie bitte einen Mediziner aufsuchen.

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